Sachverständige für barrierefreies Bauen

Haftung

Der Sachverständige für barrierefreies Bauen haftet für  Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden aus seiner beruflichen Tätigkeit. Versichern sollte er sich im Rahmen einer Berufshaftpflichtversicherung für Architekten und Ingenieure. Dann genießt er auch den für diese  Berufsgruppe entscheidenden Versicherungsschutz für Bauwerksmängel und deren Folgen.

Haftpflichtversicherung

Der Haftpflichtversicherer stellt  den Planer frei von allen Schadenersatzansprüchen aus seiner beruflichen Tätigkeit. Er prüft den Schadenersatzanspruch in rechtlicher und technischer Hinsicht. Je nach Sachlage übernimmt er die Kosten für den Schadenersatz oder wehrt den Anspruch ab, wenn notwendig auch vor Gericht.  Dazu werden die Gutachter -, Gerichts- und Anwaltskosten übernommen. Eine eventuelle Schadenzahlung erfolgt im Rahmen der vereinbarten Versicherungssummen und unter Abzug der vereinbarten Selbstbeteiligung.

Wie weit ein Sachverständiger im Rahmen einer schon bestehenden Berufshaftpflichtversicherung Versicherungsschutz hat oder nicht, muss im Einzelfall geprüft werden. In der Regel ist er im Rahmen einer  bestehenden Architektenhaftpflichtversicherung versichert. Der Klarheit und Sicherheit halber sollte er jedoch immer den Versicherer ausdrücklich informieren und den Versicherungsschutz bestätigen lassen.

Besteht noch keine eigene Berufshaftpflichtversicherung  sollte man die Auswahl einer neuen Versicherung abhängig machen vom gesamten beruflichen Tätigkeitsfeld, z.B. 20% Sachverständigentätigkeit, 80% Hochbauarchitektur oder ganz ausschließliche Sachverständigentätigkeit, vom erwarteten Jahreshonorarumsatz, den gewünschten Versicherungssummen und der Höhe der Selbstbeteiligung. Üblich ist z.B. Personenschäden 3 Mio. EUR, Sach- und Vermögensschäden 300T EUR, Selbstbeteiligung 2.500,00 EUR. Die Versicherungsprämien beginnen schon bei etwa 500,00 EUR für kleinste Honorar-Umsätze.

 

zuletzt aktualisiert 26.01.2016